Architekt: PLANWERKplus Architekten, Aachen


Baujahr/-zeit: August 2024 – Ausbau durch Eigenleistung Kunden


Bauweise: Leimfreie und wohngesunde Holzständerbauweise mit Zellulosedämmung und einer Fassade aus Lärchenholz


CO2 Speicherung in der Konstruktion: 63to


Besonderheiten: Leimfrei und wohngesund mit GFM Platten Lehmputz, aufgeständerte Konstruktion ohne Bodenplatte, großflächige PV Anlage


Bauteam: Krings Reinke, Rader Bauunternehmung

Leimfrei, wohngesund und konsequent ressourcenschonend gedacht – das Einfamilienhaus in Simmerath, geplant von PLANWERKplus Architekten, verfolgt einen klar baubiologischen Ansatz. Seit August 2024 entsteht ein Wohnhaus, dessen weiterer Ausbau in Eigenleistung der Bauherrschaft erfolgt und das durch Materialehrlichkeit sowie konstruktive Konsequenz geprägt ist.

Im Zentrum des Konzepts steht eine leimfreie Holzständerbauweise mit Zellulosedämmung, ergänzt durch den Einsatz wohngesunder GFM-Platten und Lehmputz. Die diffusionsoffene Konstruktion verzichtet bewusst auf schadstoffbelastete Materialien und unterstützt ein ausgeglichenes Raumklima. Gemeinsam mit den natürlichen Baustoffen entsteht eine Gebäudehülle, die Feuchtigkeit regulieren kann und auf ein dauerhaft gesundes Wohnumfeld ausgelegt ist.

Eine Besonderheit bildet die aufgeständerte Bauweise, die ohne klassische Bodenplatte auskommt und den Eingriff in den Boden minimiert. Dadurch reagiert das Gebäude sensibel auf seinen Standort und folgt einem ressourcenschonenden konstruktiven Prinzip. Die Fassade aus Lärchenholz verleiht dem Haus eine natürliche, robuste Erscheinung und entwickelt mit der Zeit eine charakteristische Patina.

Ergänzt wird das Energiekonzept durch eine großflächige Photovoltaikanlage, die den nachhaltigen Anspruch des Gebäudes unterstreicht. Am Bau beteiligt sind Krings Reinke sowie die Rader Bauunternehmung. So entsteht ein Wohnhaus, das baubiologische Qualität, handwerkliche Präzision und einen bewussten Umgang mit Ressourcen miteinander verbindet.