Architekt: Rethmeier Schlaich, Köln


Baujahr/-zeit: April 2022 – Januar 2023


Bauweise: Wohngesunde Holzständerbauweise mit Holzfaserdämmung, Fassade aus Weißtanne


CO2 Speicherung in der Konstruktion: 27,5to


Besonderheiten: Wohngesunde ESB plus Platten, Lehmputz, Dreischichtplatten großflächig sichtbar verbaut, Wärmeerzeugung via Geothermie, Fassade aus heimischer Weißtanne


Bauteam: Krings Reinke, Brammertz, 2Tischler, Lehmbau Anny


Das Wohnhaus im Rurtal entstand zwischen April 2022 und Januar 2023 nach den Plänen von Rethmeier Schlaich. In einem kleinen Dorf nahe der Monschau gelegen, ersetzt der Neubau ein nicht mehr sanierungsfähiges Fachwerkhaus und greift bewusst die regionale Baukultur der Eifel auf.

Errichtet wurde das Gebäude in wohngesunder Holzständerbauweise mit Holzfaserdämmung. Die Konstruktion verbindet zeitgemäße Nachhaltigkeit mit handwerklicher Materialauthentizität. Charakteristisch sind die sichtbaren, großflächig eingesetzten Dreischichtplatten, wohngesunde ESB plus Platten sowie Lehmputz, der zu einem ausgeglichenen Raumklima beiträgt.

Die Fassade aus heimischer Weißtanne verankert das Haus gestalterisch in seiner landschaftlichen Umgebung und unterstreicht den regionalen Materialbezug. Die Wärmeerzeugung erfolgt über Geothermie und ergänzt das konsequent ressourcenschonende Gesamtkonzept.

Am Bau beteiligt waren die Unternehmen Krings Reinke und Brammertz sowie zwei Tischlereien und Lehmbau Anny. Entstanden ist ein Haus, das regionale Bautradition neu interpretiert und zugleich hohe Ansprüche an Wohngesundheit, Nachhaltigkeit und handwerkliche Qualität erfüllt.